Politische ArtikelNeubestimmung des LiberalismusFür die FDP ist es an der Zeit, neu zu bestimmen, was sie unter liberal zu verstehen gedenkt und wie sie das den Wählern vermitteln will. In einem Umfeld der gesellschaftlichen Verstaatlichung hat mancher Bürger den Eindruck, dass die FDP die letzte politische Partei ist, die dem Individualismus die Treue hält. Wofür dieser Partei dann die Stimmen all jener zufliegen, die sich nicht als Teil einer ameisengleichen Untertanen-Kolonie sehen. Die aktuellen Krisen der letzten beiden Jahre lassen dem verunsicherten Bürger allerdings die rettende Hand von Übervater Staat doch wieder attraktiv erscheinen. In solch einem Umfeld ist es nicht einfach, einen schlanken Staat und individuelle Verantwortung zu propagieren. Privatheit in Zeiten des VoyeurismusBuchbesprechung Alles verstehen... heißt alles verzeihen. Gilt das auch für die große Weltpolitik?Liberalität soll mehr seinLiberalität soll mehr sein als die Freiheit, möglichst ungestört viel Geld verdienen zu können. Aber was genau? Mehr zu dem Thema ...Die ewige Schuldfrage„Schuld ist eindeutig der Mensch" oder „Schuld an Kriegen sind die Mütter" oder „Westen hat weltweiten Terror provoziert" - drei (fast beliebig gewählte) Schlagzeilen, drei verschiedene Themen, aber ein gleichartiges Argumentationsmuster.Moderne Klassik
Buchbesprechung Der BRSSMCHLUnser Staat wird von Nummern regiert - daran haben wir uns gewöhnt: Passnummer, Rentenversicherungsnummer, Steuernummer. Kein Formular, auf dem wir nicht auch eine uns von Amts wegen zugeteilte Ziffernfolge in die dafür vorgesehenen Kästchen malen müssten. Aber damit nicht genug, ...Vollmacht vom FroschkönigVon der Fünften Gewalt im Staat war in letzter Zeit viel zu lesen - und gemeint sind damit die Lobbyisten, die in Berlin und Brüssel die Gesetzgebung beeinflussen. Die Vertreter der Wirtschaftsverbände mag es freuen, wenn sie (von der Vierten Gewalt - den Medien) zu einer den Staat konstituierenden Institution aufgewertet worden sind. Jenseits aller rechtlichen Einwände ist diese „Beförderung" aber schlicht falsch: Wirtschaftsverbände sind eben gerade keine staatlichen Organe, sondern artikulieren die legitimen Interessen ihrer Mitglieder. Sie tragen zur Meinungsvielfalt bei!Aufgewärmter Ökologismus
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